PRINCE2 Best Practice Award 2010

Mit Spannung erwartet – die Besten prämiert: Der PRINCE2 Deutschland e.V. verleiht den PRINCE2® Best Practice Award 2010 an Konica Minolta Business Solution Deutschland GmbH, den zweiten Platz belegt die Fraport AG
 

Am 4. November 2010 wurde zum bereits dritten Mal der PRINCE2® Best Practice Award für herausragende Projektmanagementleistungen in der Praxis verliehen. Die Verleihung bildete den Höhepunkt der diesjährigen Jahrestagung des PRINCE2® Deutschland e.V., welche unter dem Motto „Projektmanagement im 21. Jahrhundert“ stand.
 
Frankfurt, 15. November 2010. „Ich bin überglücklich und sehr stolz! Den Preis nehme ich stellvertretend für alle Kollegen entgegen, die mich mit ihrer wertvollen Arbeit unterstützt haben.“, jubelte die glückliche Gewinnerin des PRINCE2® Best Practice Awards, Claudia Moyzes von der Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH. Ihr Projekt „PR²OMPT“ (PRINCE2  optimiertes Projektmanagement für Konica Minolta BD) war aufgrund seiner herausragenden Integration der PRINCE2®-Methode und seines außergewöhnlich erfolgreichen Projektabschlusses mit dem 1. Platz prämiert worden. Ehrgeiziges Ziel von „PR²OMPT“ ist es, die verschiedenen Konica Minolta-Projektabläufe bundesweit zu standardisieren und dadurch zu vereinfachen. Die Einführung einer einheitlichen Methodik, das Festlegen von Workflows, ein einheitliches Schnittstellenverständnis, die Sicherung von Qualität und Wiederholbarkeit, eine effiziente Ressourcenplanung und -steuerung sowie ein professionelles Controlling sollen in diesem Standardisierungsprozess gewährleistet werden. Die Jury ließ sich von der effektiven Umsetzung des Prinzips der Produktorientierung und der fortlaufenden, geschäftlichen Rechtfertigung sowie durch den Nachweis des Nutzens von PRINCE2®  überzeugen.
 
Den zweiten Platz belegte die Fraport AG mit ihrem Projekt „OSCAR“ (Object Scan in Clear Areas). Dieses überzeugte die Jury durch die Umsetzung des Themas Risikomanagement und Kommunikationsmanagementstrategie sowie die Umsetzung des Prinzips „Definierte Rollen und Verantwortlichkeiten“. Projektgrundlage von „OSCAR“ ist das neue Flughafensicherheitsgesetz, welches die Anforderungen an die Sicherheit der Aufzüge des neuen Flugsteigs A-Plus am Frankfurter Flughafen neu definiert. Passagiere steuern verschiedene Ebenen unterschiedlichster Sicherheitsstufen per Aufzug an. Die neue Herausforderung ist, dass die Aufzüge erst dann aus einer Ebene in eine andere geholt werden, wenn eine sensorische Prüfung auf zurückgelassene Personen oder Gegenstände erfolgt ist. Dabei gilt es, ein funktionierendes Gesamtsystem mit geringer Fehleranfälligkeit zu schaffen und es ist gefordert, eine extrem hohe Erkennungsrate nicht gewünschter Objekte zu erreichen. Eine detaillierte Dokumentation und Soll-Prozesse auf Basis von PRINCE2® soll „OSCAR“ zum Erfolg führen.
 
Oliver Buhr, Vorstandsmitglied von PRINCE2® Deutschland e.V., übergab den PRINCE2® Best Practice Award im Frankfurter Lindner Congress Hotel an den glücklichen Sieger und ehrte den Zweitplatzierten. „Ich bin begeistert, dass auch in diesem Jahr so viele interessante Bewerbungen verschiedenster Branchen für das beste Projekt des Jahres 2010 beim PRINCE2 Deutschland e.V. eingegangen sind. Wir freuen uns, wenn sich PRINCE2® in immer mehr Unternehmen als de-facto-Standard für erfolgreiches Projektmanagement etabliert.“, so Buhr nach der Preisverleihung.
 
Neben der Verleihung des PRINCE2® Best Practice Awards sorgten auch die fünf Referenten und ihre branchenübergreifenden Visionen eines zukunftsorientierten, effektiven Projektmanagements für spannende Unterhaltung auf der großen Jahrestagung. So beantwortete unter anderem Alex Häussermann (Managing Partner, CN St. Gallen AG) die interessante Frage „Was hat PRINCE2® mit Neurobiologie zu tun?“ und sorgte für einen regen Informations- und Ideenaustausch. Auch Stephan Brendel, Uwe Schmitz, Jan Fischbach und Michael Zwick zogen durch innovative Themen die Zuhörer in ihren Bann und zeichneten ein spannendes Bild des erfolgreichen Projektmanagements des 21. Jahrhunderts.