Vorträge der Jahrestagung 2011

Wir freuen uns, Ihnen die Inhalte unser diesjährigen Vorträge kurz vorstellen zu dürfen:

 

Vortrag 1: „Transparente Projektablage nach PRINCE2® bringt den gemeinsamen Überblick“

Vortragender: Wolf Steinbrecher bzw. Kollege von balanceX

Wie eine Dienstleistungsorganisation der Pflegebranche mit Hilfe der Prinzipien aus der PRINCE2-Projektablage ihre strategischen Projekte strafft und den Stressfaktor für die Projektbeteiligten vermindert. Im PRINCE2-Handbuch von 2005 wurde ein modernes System zum Ablegen der Projektdokumente vorgestellt. Leider haben die Autoren diesen Vorschlag nicht in die neue Version übernommen. Zu Unrecht, wie wir finden. Eine gute Projektablage hat viele Vorteile, besonders für Projektmanager, die viel über Dokumente steuern. In diesem Vortrag berichten wir über ein Projekt aus Süddeutschland und geben Hinweise, wie sie möglichst großen Nutzen aus den Projektdokumenten ziehen.

 

Vortrag 2: „Von PISA zu PRINCE2“

Vortragender: Hayo Siemsen, PhD

Kennen Sie das: Viele Mitarbeiter wurden in PRINCE2 geschult. Doch nach kurzer Zeit ist das Gelernte vergessen oder wird nicht umgesetzt. Das zweitwichtigste PRINCE2-Prinzip ist „Lernen aus Erfahrungen“. Aber gilt das auch für die Schulung der Methode selbst? Wenden wir wirklich die Erfahrungen, die in der Vergangenheit gemacht wurden auf die eigene Methodik an? Der Autor bezweifelt dies und weist nach, welche Gründe wirklich hinter dem PISA-Erfolg der Finnen stehen. Diese Erkenntnisse sind unabhängig von einer naturwissenschaftlichen Ausbildung. Sie basieren auf einer konsistenten Weltsicht. Damit lassen sie sich grundsätzlich auch für die Schulung von PRINCE2 nutzen. Die Ergebnisse sind beachtlich: Jeder versteht das Thema. Das Wissen bleibt nachhaltig hängen, es "lässt sie nicht mehr los". Die Geschulten treiben anschließend das Thema selbständig voran.

 

Vortrag 3: „Mit soft skills zu erfolgreichen Projekten“

Vortragender: Robert Flachenäcker

Der „Faktor Mensch“ im Projekt:

„Projekte scheitern nicht an Technik sondern an Menschen.“ Diesem berühmten Satz von Tom de Marco wird wohl jeder zustimmen. In der Praxis erlebe ich allerdings eine deutliche Differenz zwischen der zustimmenden Haltung und der Tat. Nach meiner Erfahrung investieren Organisationen zu wenig in den „Erfolgsfaktor Mensch“.
Für mich ist das der Misserfolgsfaktor Nr. 1 in Projekten